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Schloss Hohenaschau


Preysingsaal mit Vorräumen

Der Preysingsaal gehört mit seinen beiden Vorräumen zu den bedeutendsten Profanräumen des Hochbarock in Bayern. Mit ihm wollte der Auftraggeber, Johann Maximillian II von Preysing – Hohenaschau den Ruhm der Familie für die Nachwelt bewahren. Architekt der Raumflucht soll der Münchner Hofbaumeister Enrico Zuccalli (1642 – 1724) gewesen sein. Die Ausführung vor Ort besorgte Baumeister Gerorg Steindlmüller aus Schlechtenberg. Die Stukkateure sind ungekannt, kommen aber wahrscheinlich aus Oberitalien.Kartuschen über dem Eingang fügte 1746 Dominikud Zimmermann hinzu.

Die Aufgabenstellung bestand dahingehend, die Oberflächen der Räume, die sich durch die Nutzung der letzten Jahre in einem desolatem Zustand befand, wieder so zu restaurieren, das eine weitere Nutzung der Räume ohne Zerstörung erfolgen kann.


Die Deckschichten der einzelnen Elemente waren teilweise schon fast bis auf die Trägerschicht abgenutzt, so das mit größtmöglicher Sorgfalt der Historische Boden im ersten Arbeitsgang gereinigt wurde. Im Anschluss wurde der Boden nach Fehlstellen, Rissen und Deckschichtablösungen untersucht.


Nach der Untersuchung wurden diese Stellen restauriert. Dies erfolgte zum einen mit dem verschließen von kleineren Rissen und Löchern mit Hartwachs, das speziell dafür in den verschiedenen Holztönen abgemischt und sorgfältig eingearbeitet wurde.


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